Konzept v2
Unter Einstellungen → Resource Monitoring sehen Sie auf einen Blick die Auslastung der Edge-Hardware. Die Werte werden direkt vom Betriebssystem (psutil) abgefragt; der Refresh-Knopf holt aktuelle Zahlen.

Was die drei Diagramme bedeuten
| Anzeige | Bedeutung |
|---|---|
| CPU Usage | Aktuelle Auslastung aller Prozessorkerne (Momentaufnahme). Der Wert “Cores” zeigt, wie viele Kerne die Edge hat. |
| Memory Usage | Belegter RAM gegenüber dem insgesamt verfügbaren. “Used” und “Total” sind in MB / GB ausgegeben. |
| Disk Usage | Belegung der internen SSD/eMMC. Die Edge-Firmware schreibt in der Regel nur Logs und gemessene Sensordaten — schnelles Wachstum bedeutet meist eine fehlkonfigurierte App im AppStore. |
Was sind “normale” Werte?
Im Leerlauf bei laufendem IDEA-4S-Datenfluss:
- CPU: typisch 1–5 %. Spitzen beim Start oder während eines Updates sind normal.
- Memory: 15–25 %. Steigt langsam, weil Container-Caches voll werden — bis ~70 % unkritisch.
- Disk: 5–15 % je nach Laufzeit und Datenmenge. Pro Monat wachsen die Postgres-Daten um wenige hundert MB.
Wann sollten Sie reagieren?
- CPU dauerhaft > 80 %: meist eine Endlosschleife in einer FLECS-App oder in einem Custom-Dashboard. AppStore prüfen, App ggf. beenden.
- Memory > 85 %: eine App leakt — die Edge wird sich selbst nicht abstürzen lassen, aber neue Container starten langsamer. Edge neu starten oder Brinkhaus-Service.
- Disk > 90 %: Logs aufräumen oder ältere Postgres-Tabellen prunen — Brinkhaus-Service kontaktieren, niemals selbst Dateien auf der Edge löschen.
Wo werden die Daten erfasst?
Die Werte stammen vom Betriebssystem der Edge selbst, nicht aus den Containern. Eine einzelne Anwendung mit hoher CPU verursacht hier den Anstieg, ohne dass Sie sehen, welche — dafür schauen Sie in Einstellungen → Diagnose, wo jeder Service einzeln gemeldet wird.